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Martin Lichtfuss - Komponist und Dirigent Martin Lichtfuss - composer and conductor Martin Lichtfuss - compositeur et chef d'orchestre

Souvent j'essaie de relier dans une composition des tendances contradictoires de la Nouvelle musique en vue d'un langage mu-sical personnel. Celui-ci est parfois marqué par des pulsations rythmiques que parcourent des étendues sonores amétriques; l'harmonie est le plus souvent librement tonale, mais bascule fré-quemment dans l'atonalité; et si dans mes compositions pour or-chestre on entend parfois des passages rappelant la musique de chambre, celles pour ensembles "de chambre" suivent quelque-fois des lignes symphoniques.

Komposition:

eine

unerschöpfliche Vielfalt

möglicher Synthesen

Kammermusik -


Orchesterwerke -


Orgelwerke -

An Eurydike

(''Pour Eurydice")


Musik für Streichquartett [ 1981 ]  



1. Klage:



2. Nacht:



3. Erinnerung:



Christina Bolze - 1. Violine

Irene Troi - 2. Violine

Jutta Puchhammer - Viola

Howard Penny - Violoncello


Dauer: 19'00"



Die einzelnen Sätze sind trotz ihrer programmatischen Titel primär als Stimmungsmusik anzusehen; der zweite Satz wurde als Kern des Werkes unmittelbar durch den Stoff der Orpheussage angeregt.


Ausgangspunkt der Gestaltung war die Deutung des mythologischen Geschehens als "Traum": Ein erster Abschnitt schildert die Unterwelt als Symbol des Schlafes, als Sphäre des Unterbewußtseins, in der uns vertraute Personen schattenhaft, aber nicht körperlich präsent erscheinen. Die Begegnung Orpheus' mit der Toten und der Wunsch, Eurydike wiederzusehen, also auch physisch wahrzunehmen, führen zur Erkenntnis der Realität, dem Erwachen aus der Phantesievorstellung. Nach einer kurzen Klage versinkt die Traumgestalt wieder ins Reich der "Nacht". Orpheus bleibt die "Erinnerung".