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Martin Lichtfuss - Komponist und Dirigent Martin Lichtfuss - composer and conductor Martin Lichtfuss - compositeur et chef d'orchestre

Oft versuche ich in meinen Kompositionen, widerstrebende Kräfte der Neuen Musik zu einer persönlichen Tonsprache zu verbinden. Sie ist häufig von pulsierender Rhythmik erfüllt und dann doch immer wieder von ametrischen Klangflächen durchzogen; die Harmonik ist meist freitonal, kippt aber immer wieder ins Atonale; und wenn in meinen Orchesterstücken immer wieder kammermusikalische Passagen erklingen, ist die Kammermusik oft von symphonischem Duktus erfüllt.

Komposition:

eine

unerschöpfliche Vielfalt

möglicher Synthesen

Kammermusik -


Orchesterwerke -


Orgelwerke -

„Monumentum“ - für H


Musik für Klavierquintett [ 1998 ]


Partiturdownload [ pdf-download ]

Stimmendownload [ pdf-download ]



C.E.D.A.G.-Quartett

Susanne Merth, Clemens Gahl – Violinen

Ernst Theuerkauf – Viola

Peter Polzer – Violoncello

Jan Aarsen – Klavier


Dauer: 9'00"



Dieses Stück entstand als unmittelbare Reaktion auf den endgültigen Abschied meines Freundes & Komponistenkollegen Haimo Wisser – ein Ereignis, welches mich sehr aufgerüttelt hat. Die Erfahrung des Todes –  besonders, wenn er völlig unvermutet über uns hereinbricht – führt uns die Widersprüchlichkeit der uns umgebenden, zumeist von trügerischer Balance erfüllten Wirklichkeit auf dramatischste Weise vor Augen. Der musikalische Reflex darauf in eben dieser Widersprüchlichkeit ergab sich für mich wie von selbst.


Presse


Martin Lichtfuss, seit 2005 Professor für Tonsatz an der Wiener Musik-Universität, ist stets durch seine intelligente Nutzung vielseitigster kompositorischer Mittel, seine erfinderische Vitalität und ein breit gefächertes Ausdrucksspektrum aufgefallen. Die Uraufführung seiner 1998 entstandenen, subtilen Trauermusik Monumentum für den früh verstorbenen Haimo Wisser zeigte ihn diesmal von einer stillen, verinnerlichten Seite, wenn die vier Streicher, von sparsamen Klaviertönen (Jan Aarsen) unterstützt, ihren leisen, langsamen, die Zeit anhalten wollenden, aber sehr intensiven Gesangs-linien folgen, die in eine Unendlichkeit zu führen scheinen.


 Jutta Höpfel,

Österreichische Musikzeitschrift, August 2007